​Das Industrieklärwerk Speeau und das Industriewasserwerk Hangelsberg Nord/Sitzung der Gemeindevertretung am 17.06.2021

Während für das neue Industriewasserwerk Hangelsberg Nord erst noch die hydrogeologischen Erkundungen erfolgen müssen, ist für das Industrieklärwerk Spreeau bereits die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen vor einigen Wochen erfolgt. (20210609_ka_spreeau_vorhabenbeschreibung_vgv.pdf (wordpress.com))
Um den Standort des Industrieklärwerkes gibt es von Seiten des MLUK, des WSE und dem Bürgermeister der Gemeinde Grünheide (Mark) ein Verwirrspiel. Mit Unterstützung engagierter BürgerInnen kommt langsam Licht ins Dunkel (Anlage 1). Wir bleiben da weiter dran.
Wir wollen gleichzeitig dafür sorgen, dass die Wasser- und Abwasserkunden von Preiserhöhungen und höheren Abwassergebühren freigestellt sind, die aus den Investitionen des neuen Industrieklärwerkes und Industriewasserwerkes erfolgen. (Anlage 2 und Anlage 3). Das fand eine Mehrheit.
Der WSE und die Aufsichtsbehörden haben sich wohl schon unseren Argumenten angeschlossen, dass privatrechtliche Abwasserentsorgung und Wasserversorgung nicht mit der öffentlichen vermischt werden darf. Der Bürgermeister erwähnte am Rande, dass der WSE eine Industrieklärwerk GmbH und eine Industriewasserwerk GmbH gründen will. Wir wollen dazu die Beschreibung der Geschäftsziele und des Unternehmenszwecks zur Einsicht haben.
Unsere Forderungen:

  1. Die TESLA SE soll das Industrieklärwerk und das Industriewasserwerk selbst finanzieren und auch nicht teulweise der Steuerzahler
  2. DIE TESLA SE soll beauflagt werden, dass Wasser im Kreislauf zu fahren und selbst aufzubereiten

Übrig bleibt, dass die TESLA SE aus der Grundwasserressource der Allgemeinheit versorgt werden muss und dieser Anteil für die Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung steht. Dafür sollte dann wenigsten z.B. die Luftgütemessstation an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule von TESLA finanziert werden. Lesen Sie dazu Aktuelles unter „Luftgütemessstation„.